Krisenkommunikation im KMU: Was tun, wenn plötzlich das Licht ausgeht?

Es ist 7:30 Uhr morgens, der Arbeitstag startet und plötzlich fällt in Cottbus der Strom aus. Maschinen stehen still, Rechner fahren nicht hoch. Was jetzt? Genau diese Frage hat das Zukunftszentrum Brandenburg gemeinsam mit dem Marketing-Team der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Regionalverband Südbrandenburg in einem praxisnahen Workshop beantwortet.

Intern: Klare Rollen, klare Wege

Wer kommuniziert im Ernstfall und über welche Kanäle, wenn digitale Wege ausfallen? Im Workshop erarbeiteten die Teilnehmenden erste Ideen für einen Krisenkommunikationsplan mit klaren Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten und Alternativen, zum Beispiel einen definierten Sammelort für das Team oder eine Person, die ein Funkgeräte bedienen kann. Feststeht: Die Ergebnisse müssen in eine Checkliste oder Handreichung gebracht werden und verfügbar sein – ganz ohne Strom.

Extern: Schnell, offen, konsistent

Im Workshop einigten sich die Teilnehmenden gemeinsam auf klare Dos für die externe Kommunikation im Ernstfall: schnell reagieren, klare und einfache Sprache nutzen und nur Gesichertes kommunizieren. Ebenso wurden konkrete Don’ts festgehalten: Spekulationen,
Schuldzuweisungen und Einsatzsprache in der Krisenkommunikation vermeiden.

Leitlinien, die wirklich genutzt und gelebt werden

Als weiteres Arbeitsergebnis hielten die Teilnehmenden fest: Krisenkommunikation funktioniert nur, wenn sie vorbereitet ist und bevor der Ernstfall eintritt. Das Team entwickelte daher den Ansatz, eine kompakte Checkliste zu erstellen, die im Betrieb ausliegt und regelmäßig in Teambesprechungen aufgegriffen wird. So wird Krisenkommunikation zur gelebten Unternehmenskultur und nicht zum reinen Notfallthema.

Krisenfest werden – wir helfen dabei!

Das Zukunftszentrum Brandenburg bietet Workshops wie diesen auch für Ihr Unternehmen an. Praxisnah, zugeschnitten auf KMU in Brandenburg und direkt anwendbar.

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